Brennstoffe

Die Ökostrom- und Wärmeerzeugung erfolgt hauptsächlich durch die Verwendung der vor Ort anfallenden Reststoffe (Rinde, Kappstücke) der Schilliger Holz AG. Das Sägemehl der Schilliger Holz AG wird für die Produktion von Pellets verwendet. Diese Synergienutzung ist der Hauptfaktor für die Standortwahl Haltikon.

Reststoff-Verwertung

Durch die Verwertung, der vor Ort anfallenden Reststoffen der Schilliger Holz AG, werden LKW-Fahrten für den Abtransport des Materials (Rinde, Kappstücke) eingespart. Insgesamt nehmen deshalb die Anzahl Fahrten ab! So werden auch zusätzlich CO2-Emissionen reduziert.

Bestehende Rückfahrten werden genutzt

Es ist vorgesehen, im neuen Heizkraftwerk neben den Reststoffen der Schilliger Holz AG Altholz zu verbrennen. Dieses wird auf den Anlagen der Firma Düring in Perlen zu Schnitzel aufbereitet. Die Firma Düring liegt in unmittelbarer Nähe des Werkes Perlen der Schilliger Holz AG.
Da durch die Firma Schilliger Holz AG täglich viele Transporte von Haltikon nach Perlen erfolgen, können diese LKW auf der Rückfahrt Altholz für die Verbrennung im neuen Heizkraftwerk Haltikon transportieren. Auf diese Weise können mittels Gegenfuhren die LKW-Transporte beschränkt werden. 18 000 m3 frische Waldhackschnitzel werden aus der Umgebung ins Energiezentrum gebracht. Dies entspricht ca. 2 Fahrten pro Tag. Die Holzpellets werden abtransportiert, was weitere 8 Fahrten pro Tag generiert.

Brennstoff-Inputs

Das Holzheizkraftwerk (HHKW) des Energiezentrums Haltikon verwertet mit einer thermischen Input-Leistung von 20 MW die folgenden Brennstoff-Inputs bezogen auf den Energiegehalt:

  • 51 % Restholz der Sägerei (Rinde, Kappstücke)
  • 41 % regionales Altholz
  • 8 % frische Waldhackschnitzel aus der Umgebung