Häufige Fragen

Energiezentrum

Wann wird das Fernwärmenetz gebaut? Antwort öffnen

Eine Beschwerde am Bundesgericht ist noch hängig. Die Bauarbeiten werden frühestens im Frühjahr 2018 gestartet. Nach Baubeginn dauert es 1.5 Jahre bis die ersten Haushalte mit CO2-neutraler Wärme versorgt werden können.

Wie viel Ökostrom und Wärme produziert die Agro Energie Rigi in Zukunft? Antwort öffnen

Das Holzheizkraftwerk (HHKW) des Energiezentrums Haltikon wird pro Jahr ca. 32 Mio. kWh nachhaltigen Strom für das öffentliche Netz produzieren. Dies entspricht etwa dem Strombedarf von 8 000 Haushaltungen.
Zusätzlich kann die Abwärme von jährlich 60 Mio. kWh Wärme für das Fernwärmenetz genutzt werden. Diese Wärmemenge entspricht ungefähr dem Wärmebedarf von 6 000 Haushaltungen, bzw. 7.5 Mio. Litern Heizöl, die so eingespart werden können. Davon gelangen rund 50 % ins Fernwärmenetz – der Rest wird direkt vor Ort für die Pellets-Produktion oder die Schilliger Holz AG abgenommen.

Ist die Anlage überdimensioniert? Antwort öffnen

Nein. Der Bezirk Küssnacht berechnete ein Wärmebedarf alleine für Küssnacht von 26 MW. Hinzukommen Greppen, Udligenswil und Adligenswil. Die Schilliger Holz AG hat noch dazu einen Wärmebedarf von 4 MW. Nach der Strom und Pelletsproduktion können für die Fernwärme maximal ca. 12 MW zur Verfügung gestellt werden.

Angenommen man würde die thermische Leistung der Anlage von 20 MW um die Hälfte, auf 10 MW reduzieren, so würden sich die Volumen der Gebäude keines Wegs auch halbieren. Die grösse der Gebäude ist nur bedingt durch die thermische Leistung der Feurung bestimmt.

Wird der Verkehr durch das neue Energiezentrum Haltikon zunehmen? Antwort öffnen

Nein, der Verkehr wird sogar reduziert. Bis anhin mussten die Reststoffe der Schilliger Holz AG in zahlreichen LKW-Fahrten abgeführt werden. Da diese in Zukunft vor Ort verwertet werden, können 36 % der Fahrten mit Reststoffen eingespart werden. Hinzu kommen die Fahrten für den Abtransport der Holzpellets. Für die Zuführung von Altholz und Waldhackschnitzeln können grösstenteils bestehende Leerfahrten genutzt werden – das Verkehrsaufkommen wird somit nicht weiter erhöht.
So wird die Strasse in Richtung Udligenswil insgesamt um 18 LKW-Fahrten pro Tag entlastet und die Strasse in Richtung Küssnacht um 4 LKW-Fahrten pro Tag belastet. Insgesamt nimmt der Schwerverkehr zum Energiezentrum um 14 LKW-Fahrten pro Tag ab.

Wird sich die Luftqualität durch das neue Energiezentrum Haltikon verschlechtern? Antwort öffnen

Nein. Die Ökostrom- und Wärmeproduktion des Energiezentrums Haltikon wird zu keiner merklichen Mehrbelastung der Region Haltikon führen.

Um die Emissionen so gering wie möglich zu halten, wird auf modernste Reinigungs- und Filtertechnologie gesetzt. Die strengen Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung (LRV) werden problemlos eingehalten. Folgende Reinigungsstufen werden eingesetzt: Zugabe von Harnstoff zur Reduktion von Stickoxiden (SNCR-Verfahren), Hochleistungs-Zyklon und Gewebefilter zur Staubreduktion. Zusätzliche werden Sorptionsmittel eingesetzt um die Qualität der Abluft weiter zu erhöhen.

Zudem werden zahlreiche kleine und mittelgrosse Feuerungen in der Region, sowie die bestehende Holzverbrennungsanlage der Schilliger AG, durch das modernere HHKW ersetzt. Dies führt sogar zur lokalen Verbesserung der Luftqualität.

Die Energie in der Biomasse ist erneuerbar und deshalb CO2-neutral. Das bedeutet, dass bei der Nutzung von Biomasse lediglich jenes CO2 freigesetzt wird, welches beim Wachstum der Pflanzen aus der Luft gebunden wurde. Die gleiche Menge an Kohlendioxid würde auch entstehen, wenn die Pflanze verrottet, wie dies beim Kompostierungsprozess geschieht. Der Einsatz von Biomasse zur Energieerzeugung ist deshalb sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen dem Energiering und der Agro Energie Rigi? Antwort öffnen

Die Agro Energie Rigi verwendet den lokalen und CO2-neutralen Rohstoff Holz, um regionalen Ökostrom zu produzieren. Die dabei entstehende Abwärme wird direkt für Warmwasser und Heizwärme genutzt.
Hingegen verbraucht der Energiering von Engie Strom, um aus Umgebungswärme Warmwasser und Heizwärme zu erzeugen. Dieser Strom wird als Strommix (Atomstrom, Kohlestrom) eingekauft.
Das Verteilen der Wärmeenergie über ein Fernwärmenetz ist vergleichbar.

Kann die Agro Energie die im See gespeicherte Energie nicht auch verwenden, wie der Energiering von Engie? Antwort öffnen

Die im Vierwaldstättersee gespeicherte Wärmeenergie kann man nicht ohne zusätzlichen Einsatz von Strom verwenden. Während den kalten Wintermonaten hat der See eine Durchschnittstemperatur von 4 – 7 °C (www.meteonews.ch). Um eine Warmwassertemperatur von 35 oder 50 °C zu erreichen, müssen strombetriebene, energieintensive Wärmepumpen eingesetzt werden.

Da bei der Produktion von Ökostrom aus Holz bereits Abwärme mit genügend hoher Temperatur entsteht, ist die Agro Energie Rigi nicht darauf angewiesen, die tiefe Seetemperatur aufbereiten zu müssen.

Kann das Fernwärmesystem der Agro Energie Rigi Abwärme von Industriebetrieben nutzen? Antwort öffnen

Ja, das Fernwärmesystem der Agro Energie Rigi kann Abwärme von Industriebetrieben in den Rücklauf integrieren. Die technische Lösung für die Erschliessung von Abwärme ist jedoch oft aufwendig und lohnt sich für Betreiber von Wärmenetzen ökologisch, wie ökonomisch nur selten.

Weshalb ist die Fernwärme der Agro Energie Rigi nicht emissionsfrei wie der Energiering von Engie? Antwort öffnen

Der Energiering von Engie ist nicht emissionsfrei, sondern abhängig von der Stromquelle, welche für den Betrieb der Wärmepumpen genutzt wird. Der Schweizer Strommix enthält rund 40 % Atomstrom, 54 % Wasserkraft und 5.5 % Kohlen- und Erdgasstrom. Den Stromverbrauch der Wärmepumpen mit Solarstrom abzudecken ist kaum möglich, speziell im Winter.
Die Produktion von Ökostrom der Agro Energie Rigi generiert Emissionen durch die Verbrennung von regionalem Holz. Strenge Regulierungen setzen Grenzwerte fest. Je grösser die Anlage, desto strenger sind die Vorschriften. Das Energiezentrum Haltikon kann die Grenzwerte problemlos einhalten durch den Einsatz modernster Reinigungs- und Filtertechnologie.

Anschluss

Wo wird das Fernwärmenetz gebaut? Antwort öffnen

Das Fernwärmenetz soll in Zukunft ab dem Energiezentrum Haltikon ganz Küssnacht, Immensee und Greppen mit umweltbewusster, sicherer und unabhängiger Wärme versorgen. Ausgehend von den Hauptleitungen erfolgt die Feinerschliessung interessierter Abnehmer nach Bedarf. Grundsätzlich kann das Fernwärmenetz jederzeit erweitert werden. Aufgrund grosser Nachfrage wird das Fernwärmenetz auch schnellstmöglich in Richtung Immensee und Greppen ausgebaut werden. Udligenswil und Adligenswil sollen zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

ZUM VERSORGUNGSGEBIET

Kann ich meine Liegenschaft ans Fernwärmenetz anschliessen? Antwort öffnen

In Zukunft können jegliche Gebäude in der Region Küssnacht ans Fernwärmenetz angeschlossen werden – unabhängig davon, welches Heizsystem sie verwenden. Informieren Sie sich rechtzeitig bei der Agro Energie Rigi über die Anschlussmöglichkeiten Ihrer Liegenschaft. Wir beraten Sie gerne telefonisch unter 041 810 41 42.

zum Versorgungsgebiet

Können bestehende Liegenschaften ebenfalls Fernwärme beziehen? Antwort öffnen

Ja, Fernwärme ist für die Heizung, Lüftung und Warmwasseraufbereitung und für verschiedene Heizsysteme geeignet. Ein Umstieg von der bisherigen Wärmeerzeugung auf Fernwärme ist meist unkompliziert möglich. Falls die Heizung in nächster Zeit noch nicht ersetzt werden soll, gibt es auch die Möglichkeit einen Anschluss vorzuverlegen.

Wie ist der Ablauf bei der Erstellung eines Fernwärmeanschlusses? Antwort öffnen

  1. Sie füllen das unverbindliche Anfrageformular aus oder Sie (oder Ihr Architekt, Planer oder Installateur) nehmen mit uns Kontakt auf.
  2. Wir prüfen die technischen Details bei Ihnen vor Ort. Sie erhalten von uns einen Kostenvoranschlag über sämtliche Anschluss- und Betriebskosten für die Umstellung auf Fernwärme.
  3. Wir vereinbaren mit Ihnen den Termin, wann der Anschluss gelegt wird. Ihr Heizungsfachbetrieb schliesst je nach Bedarf Gebäudeheizung, Wassererwärmung und/oder Lüftung an.
  4. Sie schalten Ihre neue Heizung ein – und geniessen natürlich regional produzierte Wärme.

umsteigen leicht gemacht

Wie kommt die Rohrleitung ins Haus? Antwort öffnen

Die Hausanschlussleitung wird von der Hauptleitung bis zum Gebäudeanschluss im Boden verlegt. In der Hauswand werden zwei Kernbohrungen für die Vor- und Rücklaufleitung erstellt. So kann die Anschlussleitung bis in das Gebäude verlegt werden. Die Gebäudeheizung, der Warmwasseranschluss (und bei Bedarf die Lüftung) werden anschliessend an die Wärmeübergabestation angeschlossen.

Welchen Heizungsbauer kann ich beauftragen? Antwort öffnen

Sie können den Heizungsbauer, der die Montage der Wärmeübergabestation an die Primär- und Sekundärseite vornimmt, selbst auswählen. Alternativ kann Ihnen die Agro Energie Rigi eine Offerte für diese Arbeiten bei einem lokalen Installateur erstellen.

Ist Fernwärme mit anderen Technologien kombinierbar? Antwort öffnen

Fernwärme lässt sich mit anderen Technologien wie Solaranlagen oder Holzzusatzheizungen (Cheminées, Cheminéeöfen, Kachelöfen usw.) problemlos kombinieren, sofern diese bloss eine Hilfsfunktion haben. Die Fernwärme soll als Hauptwärmequelle genutzt werden.

Was ist eine Wärmeübergabestation und wie gross ist sie? Antwort öffnen

Die Wärmeübergabestation mit eingebautem Wärmetauscher ist das Bindeglied zwischen Fernwärmenetz und Gebäudeheizung. Hier wird die Wärme aus dem Fernwärmenetz an das Heizungsnetz des Gebäudes übertragen. Bei einem Einfamilienhaus ist die Übergabestation nicht wesentlich grösser als ein Stromverteilkasten (100 × 60 × 30 cm) und beinhaltet die gesamte Technik für die Wärmeübertragung.

Einfach und platzsparend: Wo früher ein grosser Öltank stand, überträgt heute eine kleine Übergabestation mit Wärmetauscher (rechts im Bild) die Wärme des Fernwärmenetzes in den Heizkreislauf des Hauses. – Bild: Gabi Vogt Download

Was, wenn die Fernwärmeversorgung ausfällt? Antwort öffnen

Für die Agro Energie Rigi ist eine hohe Versorgungssicherheit sehr wichtig. Damit diese jederzeit gewährleistet ist, decken wir die gesamte Leistung der Anlage mit einer räumlich getrennten Reserveheizung doppelt ab. Diese könnte bei einem allfälligen Ausfall eines Holzkessels die Wärmeproduktion nahtlos übernehmen. Die Wärmeerzeugung, das Fernwärmenetz und die Übergabestationen werden mit einem modernen Kommunikationsnetz permanent überwacht. Die Agro Energie Rigi wird durch das Versorgungskonzept von mehreren unabhängigen Wärmeerzeugern 100 % Versorgungssicherheit bieten, so dass die Wärmeversorgung in allen Fällen ganzjährig und ununterbrochen gewährleistet werden kann.

Kosten

Was kostet die Umstellung auf Fernwärme? Antwort öffnen

Die Agro Energie Rigi verrechnet eine einmalige Anschlussgebühr, welche die Kosten für den Hausanschluss ans Fernwärmenetz beinhaltet. Der Preis orientiert sich an der benötigten Wärmeleistung des Hauses und wird individuell berechnet. Diese Anschlussgebühr ist vergleichbar mit den Anschaffungskosten einer neuen Heizung und ist vom Hausbesitzer vollumfänglich von den Steuern abzugsberechtigt.

zu den kosten

Was kostet die Fernwärme im Vergleich zu Gas oder Öl? Antwort öffnen

Fernwärme ist nicht nur umweltschonend, sondern auch günstig. Im Vergleich mit Heizöl, Erdgas oder Wärmepumpe ist sie voll konkurrenzfähig und nicht zuletzt aufgrund der wegfallenden Nebenkosten wie Kaminfeger und Tankvignette äusserst attraktiv.

zu den Kosten

Wie wird der Verbrauch ermittelt und wie erfolgt die Abrechnung? Antwort öffnen

Die anfallenden Betriebskosten werden quartalsweise in Rechnung gestellt und setzen sich aus dem Grundpreis und dem Arbeitspreis zusammen:

  • Der Grundpreis beinhaltet die Wärmebereitstellung für 365 Tage im Jahr und richtet sich nach der erforderlichen Wärmeleistung des angeschlossenen Gebäudes.
  • Der Arbeitspreis beinhaltet die effektiv bezogene Wärmeleistung und wird über den Wärmezähler abgerechnet.

zu den Kosten

Welche Einflussfaktoren wirken auf die Preisentwicklung bei Fernwärme? Antwort öffnen

Unsere Fernwärme ist unabhängig von ausländischen Zulieferern und saisonalen Schwankungen und somit preisbeständig. Der Arbeitspreis (Energiepreis) wird jährlich mit der Energieholzpreisformel von Holzenergie Schweiz der laufenden Teuerung angepasst. Im Vergleich zu Heizöl und Erdgas ist Energieholz sehr preisstabil.

Wie hoch sind die jährlichen Wartungskosten? Antwort öffnen

Ihr Aufwand für Öltank, Kaminfeger, Serviceabonnement, Brennstoffbeschaffung und Heizungswartung fällt weg. Fernwärmekunden müssen sich nicht mehr um die Wartung der Heizung kümmern. Die Kosten für den Unterhalt der Anlagetechnik übernimmt die Agro Energie Rigi.

Gibt es Fördermittel für den Anschluss an Fernwärmenetze? Antwort öffnen

Verschiedene Institutionen unterstützen den Anschluss ans Fernwärmenetz mit Förderbeiträgen. Detaillierte Informationen über die verschiedenen Förder-Möglichkeiten erhalten Sie auf der Homepage der Energieberater.

www.energie-zentralschweiz.ch

Fernwärme

Was ist Fernwärme? Antwort öffnen

Die Fernwärmeversorgung der Agro Energie Rigi funktioniert wie eine riesige Zentralheizung: Statt in jedem Gebäude einzeln, wird die Wärme für eine ganze Region zentral im Energiezentrum Wintersried erzeugt und den Kunden zugeleitet.

Weitere Infos

Was kann mit Fernwärme beheizt werden? Antwort öffnen

Fernwärme ist für die Heizung, Lüftung und Warmwasseraufbereitung geeignet. Also für fast jedes Heizsystem – die Umstellung ist einfach.

Welche Vorteile hat Fernwärme? Antwort öffnen

Die Fernwärme der Agro Energie Rigi überzeugt durch viele Vorteile. Sie ist natürlich und regional, preiswert und nachhaltig, umweltschonend und erneuerbar, sicher und zuverlässig.

zu den Vorteilen

Ist Fernwärme tatsächlich umweltschonend? Antwort öffnen

Unsere Energieproduktion aus lokaler Biomasse ist umweltschonend und nachhaltig. Eine unabhängige Studie der ESU-services Ltd. Zürich berechnet für Fernwärme aus unserem geplanten Holzheizkraftwerk eine hervorragende Umweltbilanz im Vergleich mit anderen Heizsystemen.

zur Umweltbilanz

Ist denn Fernwärme auch richtig warm? Antwort öffnen

Mit Fernwärme können Sie während der Heizperiode jede gewünschte Raumtemperatur erreichen. Voraussetzung dafür ist die richtige Dimensionierung Ihres Hausanschlusses. Fachpersonen von Ingenieurbüros berechnen die richtige Größe der Anschlusswerte Ihres Gebäudes.

Ist die Fernwärmeversorgung auch im Sommer gewährleistet? Antwort öffnen

Ja. Die Agro Energie Rigi betreibt eine ganzjährige Fernwärmeversorgung. So können Sie auch im Sommer Fernwärme für die Warmwasserproduktion oder falls nötig für die Raumheizung beziehen.

Wie warm ist das Wasser in der Leitung? Antwort öffnen

Im Vorlauf gelangt das rund 90°C heisse Wasser in die angeschlossenen Liegenschaften. Dort wird in einem Wärmetauscher die Wärme an das hausinterne Heizsystem übertragen. Im Rücklauf gelangt das nun abgekühlte, ca. 50°C warme Wasser wieder in die Energiezentrale, wo es von neuem erhitzt wird.

Weitere Infos

Gibt es keinen grossen Temperaturverlust in den langen Leitungen? Antwort öffnen

Die Agro Energie Rigi verwendet ausschliesslich Fernwärmeleitungen mit der stärksten Isolierung, so dass sich die Temperatur- und Wärmeverluste in engen Grenzen halten.

Woher stammen die Rohstoffe für die Energieproduktion? Antwort öffnen

Grösstenteils wird direkt vor Ort anfallendes Restholz der grössten Sägerei der Schweiz, der Schilliger Holz AG verwendet (51%), welches in ausreichender Menge verfügbar ist. Kappstücke und Rinden können für die Energieproduktion eingesetzt werden, Sägemehl für die Pelletsproduktion. Für die Ökostromproduktion werden weiter regionales Altholz (41%) und Holzabfälle aus den Wäldern der Umgebung verwertet (8%) – Abfallmaterial, welches andersweitig nicht mehr verwendet werden kann.

zum Energiezentrum

Hat es auch in Zukunft genügend Rohstoffe? Antwort öffnen

Zurzeit werden noch immer grosse Mengen an Altholz nach Deutschland und Italien exportiert. Beim Waldrestholz ist zu erwähnen, dass der Schweizer Wald heute unternutzt wird. Dem jährlichen Holzzuwachs von 10 Millionen Kubikmetern steht eine durchschnittliche Gesamt-Jahresnutzung von lediglich etwa 7 Millionen Kubikmetern gegenüber. Bei der Waldpflege fällt nicht allein wertvolles Nutzholz an, sondern auch qualitativ minderwertiges Holz, das sich hervorragend als Energieholz eignet. Die Förderung der Energieholznutzung stärkt die schweizerische Wald- und Holzwirtschaft.